Stitches Tag 3

Jetzt ist schon Samstag und meine Stitches Erfahrung ist schon halb vorbei. Heute standen wieder zwei Kurs auf dem Programm. Stricken und beide Richtungen und Doppelstrick Lace. 

Gestärkt mit Koffein geht zum ersten Kurs. Ein großes U ist dort aufgebaut. In den andern Kursen waren wir bisher immer so 15-17 Leute. Hier passen 30 rein. Die Kursleiterin Gwen Bortner sagt auch noch, wir sollen uns nicht so ausbreiten, der Kurs ist voll. Hmm, wie will sie 30 Leuten in drei Stunden eine neue Stricktechnik beibringen? Aber es klappt. Das Geheimnis ist, dass sie es uns nicht beibringt sondern uns erklärt, wie wir es uns selbst beibringen. Es funktioniert nach dem Prinzip des „reverse engineering“. Guck dir an, wie du es auf der anderen Seite machst und mach die gleichen Bewegungen. Daneben haben wir noch viel gelernt über Stichorientierung, warum Stiche sich verdrehen, wenn man es gar nicht will und einige Lebensweisheiten gabe es auch noch. Nach drei Stunden konnte ich sagen: „mission accomplished“. Jetzt muss ich nur noch regelmäßig üben…

  
In der Pause ging es wieder auf den Markt. Ich hatte mir morgens überlegt, wofür ich noch Garn brauche bzw. welches ich gerne ausprobieren möchte. Schwierigkeiten bereitete mir Yoth Yarns. Ich wollte die dickere Qualität (DK) für einen Pullover, hier war aber schon vieles ausverkauft. So ging ich erst mal wieder. Erst gegen Abend habe ich dann vier Farben des dünneren Garnes (Fingering) zusammengestellt. Das wird vielleicht ein Pullover oder aber ein Farbverlaufstuch.

Nach dem Mittag, diesmal hatte ich mir sogar Zeit zum Essen genommen, ging es weiter zum nächsten Kurs „Double knitting Lace and Openwork“, wiederum bei Alasdair Post-Quinn. Der hat wahrscheinlich genug von mir an diesem Wochenende gesehen. Er erzählte übrigens, dass er vielleicht nächstes Jahr nach Deutschland kommt, er hätte da eine Anfrage. Die Schwierigkeiten bei dieser Technik sind die verschiedenen Abnahmen, die der Spitze ihr charakteristisches Aussehen geben. Wir haben drei verschiedene Möglichkeiten gelernt und alle an einem Muster ausprobiert.

 
Abends war dann die Student Dinner und Fashion Show. Wieder hatte ich sehr nette Frauen an meinem Tisch und wir haben uns gut unterhalten.  Bei der eigentlichen Fashion Show konnten diesmal die Teilnehmer ihre Strickstücke vorführen. Ich habe Dickens‘ Victorian Christmas vorgeführt. Wie nervör man doch werden kann, wenn man darauf wartet, auf den Catwalk zu gehen. Ich bekam aber viel Applaus, Lace macht doch immer wieder was her.

Nur noch ein Tag….

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