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Kalajoki Socks of Doom

Es gibt Muster, die einfach nicht so werden wollen, wie sie sollen, die einen eigenen Kopf haben oder wo der eigenen Kopf nicht genug benutzt wird, um dem Muster zu folgen.

Für mich sind das im Moment die Kalajoki Socken.
Dies liegt nicht an dem Muster, das Muster ist gut beschrieben, es ist eine klare Chart dabei, kein Problem eigentlich.

Aber: ich benutze dünneres Garn, die Socke hat nicht die Standardgröße für eine Frau, sonder ist für meinen Sohn mit Schuhgröße 46 bestimmt.
All das hat zu verschiedenen Anpassungen geführt.

Die erste Socke war kein Problem, ich habe mir viele Notizen gemacht.
Bei der zweiten fingen die Probleme an: Die gegengleiche Musterführung habe ich trotz meiner Notizen nicht über die Fersendrehung hinbekommen.
Daraufhin musst die Socke sicherst einmal zum Schämen in die Ecke stellen.
Nach einigen Wochen habe ich sie da raus geholt und munter den Fuss gestrickt. Ich war so weit, dass nur noch die Zehen gestrickt werden mussten, aber die Maschenzahl kam nicht hin.
Was war passiert?
Ich hatte im Zwickel zu viele Maschen abgenommen, so dass ich 8 (!) Maschen wenigen auf den Nadeln hatte. Zu allem Überfluss war auch noch eine meiner Nadeln aus dem Nadelspiel verschwunden.

Der ganze Fuss musste also wieder aufgetrennt werden. Wir reden hierbei von einem Fuss in Größe 46!

Gestern beim Treffen der Flethstricker habe ich dann wieder einen Fehler eingebaut, diesmal waren es aber nur ca. 10 Reihen, die ich wieder auftrennen musste.

Ich glaube, wären die Socken für mich, hätte ich mich von ihnen und sie selbst getrennt, aber mein Sohn fragt mich immer wieder, wann seine Socken fertig sind…
und eigentlich habe ich mir vorgenommen, dass jedes nahe Familienmitglied im Jahr 2013 eine Socke von mir bekommt…
also kämpfe ich mich durch und werde diese Socken in diesem Monat endgültig beenden!

Die Socken sind übrigens sehr schön:

20130202-122335.jpg

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Kalajoki die erste

Die erste Kalajoki Socke ist fertig. Kalajoki findet man als freie Anleitung auf Ravelry. Designerin ist Tiina Seppälä. Die Socke hat ein leicht fließendes Muster aus verschränkt recht gestrickten Maschen. Gestrickt ist sie aus der Magico II Meilenweit von Lana Grossa in der Farbe 3508, verschiedene warme Brauntöne.

Eigentlich sollte Kalajoki die „Reisesocke“ für unseren Urlaub im Juli/August werden. Angeschlagen habe ich sie daher auch schon im Juli. Allerdings waren die Straßenverhältnisse nicht so, dass ich im Auto stricken konnte. Und am Pool (ja, ich habe am Pool gestrickt) habe ich lieber mein Rendezvous-Tuch gestrickt (auch ein Ravelry Muster, diesmal von Lily Go), definitiv kein unterwegs Projekt.

So ist Kalajoki über die ersten paar Reihen nicht hinausgekommen, bis ich sie für eine Elternratssitzung in der Schule wider herausgeholt habe.

Kalajoki wurde von mir wesentlich vergrößert, da sie für meinen Sohn mit Schuhgröße 46 (und steigend) gedacht ist. Es ist die erste Socke ohne Bumerang-Ferse, die ich seit fast 10 Jahren gestrickt habe und ich muss sagen, auch die „normale“ Ferse hat sich in diesen Jahren weiter entwickelt.

Ich habe auch gleich Socke Nr 2 angeschlagen. Ich habe so viele Änderungen vorgenommen, kleine Anpassungen hauptsächlich wegen der Größe, dass ich die besser noch frisch im Kopf habe, wenn ich die zweite Socke stricke.

Wie haltet ihr eure Änderungen fest, wenn ihr an Muster anpasst? Und was hilft euch, diese auch nach längerer Zeit noch nachvollziehen zu können.

 

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