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Kein Hexenwerk …

…ist das Free Motion Quilting mit der Nähmaschine. Trotzdem hatte ich immer einen Heidenbammel davor. Ein paar Teile inklusive einem großen Quilt habe ich schon so gequiltet, die Ergebnisse waren aber gelinde gesagt verbesserungswürdig.

Immer wieder war ich auf der Suche nach einem Kurs, um den Einstieg einmal gründlich zu lernen. Uta von der Quiltwerkstatt bietet welche an, aber bisher kam mir immer die Arbeit dazwischen.

Beim Googlen nach Möglichkeiten bin ich letztes Jahr auf Nana gestoßen. Kurse alle weit im Voraus ausgebucht. Aber halt-da ist einer in Sittensen. Anmeldung noch nicht möglich! Anmeldetermin erst mal im Kalender vermerkt mit doppelten Erinnerungen versehen, damit ich den Termin ja nicht verpasse. Letztes Jahr im Herbst wußte ich dann-ich bin drin.

Letztes Wochenende war es dann so weit. Unter der Anleitung von Nana haben sich 8 Frauen an das Free Motion Quilting herangetraut. Nach den ersten Aufwärmübungen mit Stift und Papier ging es gleich an die Maschine. Da standen uns die ersten Schweißperlen auf der Stirn. Manche Maschine hat zwar ein wenig gezickt, aber schlußendlich haben wir gesiegt und die ersten Muster erschienen auf dem Stoff. Dazwischen gab es viele Informationen über Garne, Stoffe, Vliese, Mustersuche, Vorbereiten des Sandwiches usw. Gespickt mit Lebensweisheiten von Nana, die sich über unsere norddeutsche Zurückhaltung amüsiert hat.

Meisterwerke sind natürlich nicht entstanden, wie alles benötigt auch das Free Motion Quilting ein gewisses Maß an Übung, aber die Angst vor der Maschine ist weg und jetzt kann gequiltet werden.

Ein großes Dankeschön an Gabi für die tolle Organisation, an Anita für die Arbeit im Hintergrund, an meine Mitstreiterinnen für die tolle Atmosphäre und natürlich an Nana für den Kurs. So viele Informationen muss ich erst mal verarbeiten.

Hier noch meine Musterblöcke:

   
 Nana und Gabi haben ebenfalls schon ihre Eindrücke gepostet.

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Food for Thought- Visual Impact of Crafting

(Der englische Titel musste leider sein, die deutsche Übersetzung passte nicht.)

 Mir ist aufgefallen, dass von meinen bisher wenigen Post sich doch sehr viele mit Quilting/ Patchworken beschäftigen. Mein kreatives Leben besteht aber im Moment tatsächlich viel mehr aus Stricken. Gleichzeitig höre ich insbesondere im Auto viele Podcasts, fast alle von Strickerinnen. Vielleicht täuscht mein Eindruck, aber ich meine, es gibt viel mehr Strick-als Quiltpodcasts. Die gibt es sowohl als Audio als auch als Video. Häufig podcasten auch mehrere Strickerinnen zusammen. Quiltpodcast gibt es weniger und da habe ich bisher nur die  Solovariante gefunden. 

Bei den Blogs, denen ich folge (erst kürzlich habe ich auf die App Newsify umgestellt, deren Handling mir gut gefällt) sind aber mehr Quiltblogs. Meine Strickblogs beschränken sich auf die Blogs der Podcaster und einiger Strickfreunde. Allerdings bin ich mit meiner Suche da noch nicht fertig.

Warum scheint Quilten ein so viel visuell attraktives Medium als Stricken zu sein? Wenn ich selbst nähe, quilte, stricke oder spinne, dann liebe ich das Haptische, das Gefühl Stoff und Faser in der Hand zu haben.

Patchworken/Quilten arbeite jedoch viel mehr mit Farben und Farbeffekten, die ein optische Wirkung haben. Ein Strickstück ist häufig eher einfarbig, manchmal sogar sehr neutral gehalten. Sehr oft soll ein Kleidungsstück getragen werden und in diesen Farben sind die meisten von uns eher zurückhaltend. Quilts vibrieren oft geradezu von Farbe. Farbkombination ziehen uns an. Beim Stricken lenkt Farbe manchmal eher vom Muster ab. Je komplizierter das Muster, desto ruhiger muss in der Regel das Garn gefärbt sein, damit sich das Muster nicht verliert. Trotz allem zieht mich als Strickerin uund Spinnerin auch immer wieder bunte Kombinationen an, die Wolle, die Faser habe ich liegen und weiß dann nicht das Richtige damit anzufangen.

Auch in meinen Pinterest Boards habe ich mehr Quiltideen gesammelt als Strickanregungen. Gut dafür gibt es ja auch Ravelry.

Geht euch das genauso? Habt ihr Quiltpodcasts und Strickblogs, die ihr empfehlen könnt?

Auf Pinterest findet ihr mich übrigens als shamsa47, bei Instagram als shamsanr

Irgendwann lerne ich auch, wie ich die entsprechenden Schaltflächen einbaue.

Zum Abschluss noch ein Foto von einem Strickstück, ein Mystery Knit Along The Knitting Game, der (fast) über das Ganze Jahr läuft. Ach ja, für den Nähkontent, die Stricktasche ist selbst genäht.

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WIP Wednesday – der Scheunenquilt

Wie schon am Montag gepostet, war ich letzten Samstag -mal wieder- bei Uta Bensel von der Quiltwerkstatt zum Kurs. Uta stellt jedes Jahr wieder ein interessantes Programm zusammen, in dem Kurse für vielerlei Interessen und Fähigkeitenstufen enthalten sind. So führt mich mein Weg im laufe des Jahres immer wieder nach Schiffdorf…

Samstag war es dann der Scheunenquilt, der seinen Namen davon hat, dass Uta ihn zunächst an einer Scheune hängend gesehen hat. Fertig soll er die beindruckende Größe von 2 m x 2 m haben. 

Das Muster ist etwas verwirrend zusammengesetzt, da Sterne und Snowballs ineinandergreifen. Allerdings besteht es hauptsächlich nur aus Quadraten und Flying Geese Blöcken, davon allerdings 672! Eine echte Fleißarbeit also. Zur Inspiration und Anfeuerung habe ich den fertigen Teil aus dem Samstagskurs an meine Wand gehängt. Der enthält schon mal 36 von den Flying Geese Blöcken.

Meine Stoffe, falls es interessiert,  sind einmal aus der Serie Autumn Woods by Kate and Birdie für Moda (ich mag ihre Design sehr, es ist auch noch ein Quilt aus Bluebird Park und Winter’s Lane geplant) und der Hintergrund stammt aus der Downton Abbey (wie passend) Kollektion von andover.

   

 

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1 Woche Urlaub

Gerade ist eine Woche Urlaub zu Ende gegangen und ich dachte zunächst, dass ich gar nicht viel in dieser Woche kreativ gearbeitet habe…

Wenn ich jedoch genauer hinsehe, ist da doch Einiges zusammen gekommen:

1 Tasche – noch nicht ganz fertig, da mir noch der Lederkleber für den Henkel fehlt

1 großes Quilttop (2,5×2,5m)- das Innenquadrat, d.h. die Chain Saw Blöcke waren schon fertig, aber der Rest ist diese Woche entstanden.

1 Quiltkurs – Samstag war ich noch bei der Quiltwerkstatt beim Kurs für den Scheunenquilt

Ach ja, die Stoffe dafür habe ich auch zugeschnitten.

Und noch 1 Quilttop – da fehlten nur noch die Ränder, aber immerhin. Nächste Woche ist der Quiltkurs bei Nana in Sittensen, da wollte ich die beiden Top gerne mitnehmen um mir Ideen zu holen.

Von meiner Scrapsschneideorgie habe ich ja schon berichtet…

Ach ja, und ein bisschen gestrickt habe ich natürlich auch noch.

Letztendlich doch eine ganze Menge, oder?

Solche Dinge wie Klamotten bügeln und Steuer vorbereiten und ein bisschen mehr lesen blieben dabei allerdings auf der Strecke.  

 

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Scraps

Beim Aufräumen und Umräumen meines Nähzimmers füllte sich zimelich schnell eine ganze Schublade mit Stoffresten. Nachdem ich bereits mehrere Scraps Bücher habe und auch Pam vom Hip to Be A Square podcast häufig von den Quilts aus Scraps berichtet, sollten diese Stoffreste in handliche Größen geschnitten werden.

Die Wahl fiel auf 10 Inch, 5 Inch, 3,5 Inch und 2 Inch Quadrate und 2,5 Inch Streifen.

Das Ganze entpuppte sich als ziemlich viel Arbeit, hatte ich bisher doch moch gar nix klein geschnitten.

Nachgezählt habe ich nicht, aber meine Boxen haben sich ziemlich gefüllt.

Hier zunächst die Reste:

 

Umd meine gefüllten Boxen:

  

Es war eine Reise durch die Vergangenheit, ich wußte von allen Stoffen noch, wo ich sie mal verwendet habe.

Jetzt hoffe ich nur, dass sich die ganze Arbeit auch gelohnt hat und ich diese Reste auch mal verwende.

 

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40 Pakete später…

ist er fertig, mein neuer Schneidetisch. 4 Ikea-Kücheunterschränke, das sind 18 Schubladen, in denen vor allem Stoff und Schneidezubehör untergebracht werden.

Meine Idee war, dass man ihn wegen der Rollen leicht auch mal drehen könnte. Das geht allerdings aufgrund des Gewichtes nicht wirklich.

Eine Lochplatte um die meistbenutzen Lineale aufzuhängen gibt es jetzt auch.

  

Im Hintergrund seht ihr meinen noch nicht fertigen Hundertwasserwandquilt.

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Schräge Vögel

Am letzten Wochenende war ich beim Kurs Wasserpatchwork mit Bernadette Mayr. Das waren die 6. textilen Tage, organisiert von der Quiltwerkstatt

Eigentlich sollte es in diesem Kurs um Wasser und Fische gehen. Allerdings hatte Bernadette die Fotos aus ihrem neuen inzwischen erschienenen Buch „Farbenspiele“ dabei. Neben vielen tollen Quilts sind da auch schräge Vögel drin. Die haben es uns allen besonders angetan. So entstanden am Abend nach dem Kurs ganz viele schräge Vögel.

  

Einer davon wurde gleich zu einem Kissen verarbeitet und hat den Weg zu einer jungen Dame als Konfirmationsgeschenk am Wochenende gefunden.

  

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