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Challenge accepted

Ich gehöre definitiv zur Kategorie der „selfish knitter“. Ich stricke eigentlich nur für mich und meine Lieben. Niemals würde ich auf die Idee kommen, Strickstücke oder auch anderes Selbstgemachtes zu verkaufen. An besondere Leute wird es auch mal verschenkt. Tauschgeschäfte sind natürlich auch möglich.

Ich konnte auf der Messe in den USA zwei der von mir so heißbegehrten japanischen Stichmusterbücher ergattern und dazu ein Buch, dass die einzelnen Stiche und Symbole mit Bildern erklärt. Japanisch muss man dafür zum Glück nicht können. 

Es gibt allerdings noch ein paar andere Bücher, die hier eigentlich gar nicht zu bekommen sind. Gleichzeitig gibt es da jemanden, der in Japan lebt und nach einem japanischen Schal fragt. Hmh, das schreit doch nach einem Tausch, oder?

Im September ist er wieder in Deutschland, bis dahin muss der Schal fertig sein. Das Design reift schon in meinem Kopf, die Wolle in den richtigen Farben organisiere ich gerade (Wer Wollmeise kennt, weiß, dass es nicht immer so einfach ist, die gewünschten Farben zu bekommen.) und eine Strickprobe fange ich am Wochenende noch an.

Ich habe lange Nichts mehr selbst designt, schließlich gibt es auf Ravelry so viele schöne Anleitungen, aber hier hatte ich direkt eine Idee im Kopf. Nachdem die grundlegende Form (klassisch, 2 Enden – zwischenzeitlich war mal 1 Ende im Gespräch) geklärt ist, muss ich das Design nur noch mit Leben erfüllen. 4 Monate habe ich Zeit dafür. 

 

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WIP Wednesday: Dragon Passion

Ich hatte am Montag versprochen, mehr über mein Projekt zu berichten, dass ich aus der Wolle stricke, die ich bei Stitches South gekauft habe. Naja, das erste von vielen Projekten…

Die meisten meiner Einkäufe waren sehr geplant, d.h. ich wußte, welche Projekte ich stricken will und habe gezielt nach Garn dafür gesucht. Andere sind aus dem Markt bzw. der Fashion Show entstanden. So habe ich mir ein Kit gekauft bei Dragonfly Fibers von einem Top, dass ich bei der Fashion Show gesehen habe und ich habe bei Yoth Yarns eingekauft, nachdem ich den Stand und die Wolle am ersten Tag entdeckt hatte, mir dann überlegt habe, was könnte ich daraus machen und dann eingekauft habe. Bei diesem Projekt war alles anders.

Es war Sonntag und nach meinem letzten Kurs bin ich schlendernder Weise noch einmal über den Markt gegangen um noch mal die Atmosphäre zu genießen. Auch an diesem Stand war ich schon gewesen und hatte dort am Freitag auch eine Tasche und eine Schere gekauft. Jetzt sprang mich aber dieser wunderschöne Schal aus dem eigenartigen Material an. Es ist von der Firma „Alchemy Yarns of Transformation“ und hauptsächlcih besteht der Schal aus „Silken Straw“ mit Streifen von „Sanctuary„, beides in „Dragon“, einem wunderschönen Grünton, der in sich ein wenig meliert ist. Es hing da so unschuldig über einer Puppe und sprach zu mir. Ich bin der Meinung, auf Garn, dass mit einem redet, sollte man hören und nachdem ich den Schal umgelgt und mich im Spiegel betrachtet hatte, war es um mich geschehen.

Das Muster ist „Shibori Passion Flower Wrap„, wobei es mir in den Farben des Originalprojektes nicht in die Augen gesprungen wäre. Unterschiedlich hohe Streifen von Lace aus Silken Straw wechseln sich mit dünnen kraus rechten Steifen in Sanctuary ab. Zum Abschluß wird das ganze noch gefilzt, wobei aber nur Sancutary filzbar ist, da es einen Wollanteil hat. Vorgesehen ist dies in der Maschine zu machen, wobei die Amerikaner ja häufig Toploader haben, wo man jederzeit anhalten und reingreifen kann. Ich werde wohl auf die gute alte Handarbeit zurückgreifen. Nach dem Muster sind in der großen Version 15 Streifen zu stricken, wobei ich hoffe, noch zwei zusätzliche aus der Wolle kitzeln zu können. Hier ist Sanctuary das Entscheidene, davon habe ich 50g und jeder Zwischenstreifen benötigt etwas mehr als 3 g, sollte also eigentlich klappen. Streifen 8 ist fast fertig, es ist also Halbzeit. Gleichzeitig ist dies das Projekt, an dem ich das Rückwärtsstricken übe. D.h. Das Strickstück wird nicht gedreht, wenn ich am Ende der rechten Reihe angekommen bin, sondern rückwärts gestrickt, also von der rechten auf die linke Nadel. Deshalb bin ich auch „gezwungen“ 😉 jeden Tag ein bisschen an dem Projekt zu stricken, da ich ja üben muss.

Hier ist derLink zu meinem Projekt bei Ravelry: Southern Dragon Passion.
  

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Kalajoki die erste

Die erste Kalajoki Socke ist fertig. Kalajoki findet man als freie Anleitung auf Ravelry. Designerin ist Tiina Seppälä. Die Socke hat ein leicht fließendes Muster aus verschränkt recht gestrickten Maschen. Gestrickt ist sie aus der Magico II Meilenweit von Lana Grossa in der Farbe 3508, verschiedene warme Brauntöne.

Eigentlich sollte Kalajoki die „Reisesocke“ für unseren Urlaub im Juli/August werden. Angeschlagen habe ich sie daher auch schon im Juli. Allerdings waren die Straßenverhältnisse nicht so, dass ich im Auto stricken konnte. Und am Pool (ja, ich habe am Pool gestrickt) habe ich lieber mein Rendezvous-Tuch gestrickt (auch ein Ravelry Muster, diesmal von Lily Go), definitiv kein unterwegs Projekt.

So ist Kalajoki über die ersten paar Reihen nicht hinausgekommen, bis ich sie für eine Elternratssitzung in der Schule wider herausgeholt habe.

Kalajoki wurde von mir wesentlich vergrößert, da sie für meinen Sohn mit Schuhgröße 46 (und steigend) gedacht ist. Es ist die erste Socke ohne Bumerang-Ferse, die ich seit fast 10 Jahren gestrickt habe und ich muss sagen, auch die „normale“ Ferse hat sich in diesen Jahren weiter entwickelt.

Ich habe auch gleich Socke Nr 2 angeschlagen. Ich habe so viele Änderungen vorgenommen, kleine Anpassungen hauptsächlich wegen der Größe, dass ich die besser noch frisch im Kopf habe, wenn ich die zweite Socke stricke.

Wie haltet ihr eure Änderungen fest, wenn ihr an Muster anpasst? Und was hilft euch, diese auch nach längerer Zeit noch nachvollziehen zu können.

 

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