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WIP Wednesday: Dragon Passion

Ich hatte am Montag versprochen, mehr über mein Projekt zu berichten, dass ich aus der Wolle stricke, die ich bei Stitches South gekauft habe. Naja, das erste von vielen Projekten…

Die meisten meiner Einkäufe waren sehr geplant, d.h. ich wußte, welche Projekte ich stricken will und habe gezielt nach Garn dafür gesucht. Andere sind aus dem Markt bzw. der Fashion Show entstanden. So habe ich mir ein Kit gekauft bei Dragonfly Fibers von einem Top, dass ich bei der Fashion Show gesehen habe und ich habe bei Yoth Yarns eingekauft, nachdem ich den Stand und die Wolle am ersten Tag entdeckt hatte, mir dann überlegt habe, was könnte ich daraus machen und dann eingekauft habe. Bei diesem Projekt war alles anders.

Es war Sonntag und nach meinem letzten Kurs bin ich schlendernder Weise noch einmal über den Markt gegangen um noch mal die Atmosphäre zu genießen. Auch an diesem Stand war ich schon gewesen und hatte dort am Freitag auch eine Tasche und eine Schere gekauft. Jetzt sprang mich aber dieser wunderschöne Schal aus dem eigenartigen Material an. Es ist von der Firma „Alchemy Yarns of Transformation“ und hauptsächlcih besteht der Schal aus „Silken Straw“ mit Streifen von „Sanctuary„, beides in „Dragon“, einem wunderschönen Grünton, der in sich ein wenig meliert ist. Es hing da so unschuldig über einer Puppe und sprach zu mir. Ich bin der Meinung, auf Garn, dass mit einem redet, sollte man hören und nachdem ich den Schal umgelgt und mich im Spiegel betrachtet hatte, war es um mich geschehen.

Das Muster ist „Shibori Passion Flower Wrap„, wobei es mir in den Farben des Originalprojektes nicht in die Augen gesprungen wäre. Unterschiedlich hohe Streifen von Lace aus Silken Straw wechseln sich mit dünnen kraus rechten Steifen in Sanctuary ab. Zum Abschluß wird das ganze noch gefilzt, wobei aber nur Sancutary filzbar ist, da es einen Wollanteil hat. Vorgesehen ist dies in der Maschine zu machen, wobei die Amerikaner ja häufig Toploader haben, wo man jederzeit anhalten und reingreifen kann. Ich werde wohl auf die gute alte Handarbeit zurückgreifen. Nach dem Muster sind in der großen Version 15 Streifen zu stricken, wobei ich hoffe, noch zwei zusätzliche aus der Wolle kitzeln zu können. Hier ist Sanctuary das Entscheidene, davon habe ich 50g und jeder Zwischenstreifen benötigt etwas mehr als 3 g, sollte also eigentlich klappen. Streifen 8 ist fast fertig, es ist also Halbzeit. Gleichzeitig ist dies das Projekt, an dem ich das Rückwärtsstricken übe. D.h. Das Strickstück wird nicht gedreht, wenn ich am Ende der rechten Reihe angekommen bin, sondern rückwärts gestrickt, also von der rechten auf die linke Nadel. Deshalb bin ich auch „gezwungen“ 😉 jeden Tag ein bisschen an dem Projekt zu stricken, da ich ja üben muss.

Hier ist derLink zu meinem Projekt bei Ravelry: Southern Dragon Passion.
  

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Stitches Tag 3

Jetzt ist schon Samstag und meine Stitches Erfahrung ist schon halb vorbei. Heute standen wieder zwei Kurs auf dem Programm. Stricken und beide Richtungen und Doppelstrick Lace. 

Gestärkt mit Koffein geht zum ersten Kurs. Ein großes U ist dort aufgebaut. In den andern Kursen waren wir bisher immer so 15-17 Leute. Hier passen 30 rein. Die Kursleiterin Gwen Bortner sagt auch noch, wir sollen uns nicht so ausbreiten, der Kurs ist voll. Hmm, wie will sie 30 Leuten in drei Stunden eine neue Stricktechnik beibringen? Aber es klappt. Das Geheimnis ist, dass sie es uns nicht beibringt sondern uns erklärt, wie wir es uns selbst beibringen. Es funktioniert nach dem Prinzip des „reverse engineering“. Guck dir an, wie du es auf der anderen Seite machst und mach die gleichen Bewegungen. Daneben haben wir noch viel gelernt über Stichorientierung, warum Stiche sich verdrehen, wenn man es gar nicht will und einige Lebensweisheiten gabe es auch noch. Nach drei Stunden konnte ich sagen: „mission accomplished“. Jetzt muss ich nur noch regelmäßig üben…

  
In der Pause ging es wieder auf den Markt. Ich hatte mir morgens überlegt, wofür ich noch Garn brauche bzw. welches ich gerne ausprobieren möchte. Schwierigkeiten bereitete mir Yoth Yarns. Ich wollte die dickere Qualität (DK) für einen Pullover, hier war aber schon vieles ausverkauft. So ging ich erst mal wieder. Erst gegen Abend habe ich dann vier Farben des dünneren Garnes (Fingering) zusammengestellt. Das wird vielleicht ein Pullover oder aber ein Farbverlaufstuch.

Nach dem Mittag, diesmal hatte ich mir sogar Zeit zum Essen genommen, ging es weiter zum nächsten Kurs „Double knitting Lace and Openwork“, wiederum bei Alasdair Post-Quinn. Der hat wahrscheinlich genug von mir an diesem Wochenende gesehen. Er erzählte übrigens, dass er vielleicht nächstes Jahr nach Deutschland kommt, er hätte da eine Anfrage. Die Schwierigkeiten bei dieser Technik sind die verschiedenen Abnahmen, die der Spitze ihr charakteristisches Aussehen geben. Wir haben drei verschiedene Möglichkeiten gelernt und alle an einem Muster ausprobiert.

 
Abends war dann die Student Dinner und Fashion Show. Wieder hatte ich sehr nette Frauen an meinem Tisch und wir haben uns gut unterhalten.  Bei der eigentlichen Fashion Show konnten diesmal die Teilnehmer ihre Strickstücke vorführen. Ich habe Dickens‘ Victorian Christmas vorgeführt. Wie nervör man doch werden kann, wenn man darauf wartet, auf den Catwalk zu gehen. Ich bekam aber viel Applaus, Lace macht doch immer wieder was her.

Nur noch ein Tag….

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Stitches South…

here I come.

Die nächsten Tage werde ich ganz in die amerikanische Strickwelt eintauchen. Ich befinde mich auf dem direkten Weg nach Nashville, Tennessee, um dort 4 Tage die Messe „Stitches South“ zu genießen.

Der Anfang war schon etwas holprig. Nicht nur, dass ich mir jedes Mal wieder überlege, ob Urlaub eigentlich sein muss, wenn ich die letzten hektischen Tage vor dem Abflug/ vor der Abfahrt erlebe. Nach einem Aufstehen mitten in der Nacht erlebe ich beim Einchecken in Hamburg die erste Überraschung. „Ihr Flug nach New York von London wurde gecancelt.“ Nun ist Nashville nicht gerade der Airline Hotspot, so einfach sind Verbindungen dahin gar nicht zu haben. Gleich am Anfang stellte sich so heraus, dass ich zwei Stunden später ankomme, dafür auch zwei Stunden später abfliege. Die hätte ich noch gut im Bett verbringen können. So war noch Zeit für ein Frühstück im Flughafen mit meinem Schatz, der mich netterweise hingebracht hat und auch so ein Schatz ist, dass er Nichts gegen meine Reise einzuwenden hatte, obwohl wir in diesen Tagen unseren 20. Hochzeitstag haben. (Wie die Zeit vergeht…)

Meine Route führt mich jetzt über Frankfurt und Chicago nach Nashville. Anscheinend will keiner nach Chicago, denn so einen leeren Flieger habe ich noch nicht erlebt. Ich habe drei Plätze für mich ganz alleine und so geht es eigentlich allen hier an Board. Da kann ich nachher ganz entspannt ein Nickerchen machen.

Was erwartet mich in Nashville?

6 Kurse, von verschiedenen Doppelstricktechniken zum Rückwärtsstricken und der Kopie eines Kleidungsstückes, ein Vortrag, ein Dinner, eine Fashion Show, eine Pyjama Party. Ein Treffen mit den Mädels von Vocabulary Yarn ist schon so halb organisiert. Natürlich gibt es auch einen Markt, wo es viele, viele Wolle, Fasern und sonstiges Zubehör zu kaufen gibt.

Ich werde euch dann Bericht erstatten, wie es mir so ergeht.

    

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Es geht aufs Wollfest!

Samstag geht es los und ich freu mich,

Zwei Kurse habe ich gebucht, am Samstag The Perfect Sweater mit Ysolda Teague und am Sonntag den Spinnkurs mit Chantimanou -Vom kurzen zum langen Auszug.

Daneben gibt es jede Menge Wolle zum Streicheln und Kaufen , Fachgespräche und lauter Verrückte wie ich.

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Urlaub

Ist die perfekte Zeit, um die Seele baumeln zu lassen.

Ich sitze hier in Irland in einem Häuschen mit Blick auf den Atlantik, ein Milchkaffee neben mir, Strickzeug in der Hand.

Überall – auch von hier aus einem anderen Fenster- sieht man kleine und größere Wolllieferanten.

Ich hätte eigentlich ein Buch über Schafrassen mitnehmen müssen, um sie alle bestimmen zu können.

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